Kirchen // Heilig Geist

Entstehungsgeschichte

Die Geschichte der Heilig Geist Kirche beginnt 1947 in Kalkriese; Flüchtlinge errichten eine kleine Kapelle, die Walburga-Kapelle, 1949 gibt es sogar eine Firmung in dieser Kapelle.

Die Martinusgemeinde im Bramscher Zentrum mit Pfarrer Ahrens erkennt im Laufe der Jahre immer deutlicher, dass eine „richtige“ Kirche für den Bereich der Gartenstadt bis hin nach Engter nötig ist.

Es kann schließlich ein Grundstück in der so genannten „Nato-Siedlung“ der Niederländer an der Schleptruper- bzw. Niedersachsenstraße erworben werden.

Die Grundsteinlegung der Kirche findet am 28. August 1967 statt, am 9. Dezember feiert bereits der holländische Militärpfarrer den ersten Gottesdienst in der noch nicht ganz fertigen Kirche.

Bischof Hermann Wittler weiht die nun platzmäßig größte Kirche Bramsches in Form eines Zeltes mit ihrer repräsentativen Geist-Symbolik an der Stirnseite schließlich am 8. Juni 1968 auf den Namen „Heilig Geist“. Erster Pfarrer wird am 1. November der Kaplan von St. Martinus, Werner Bruns.

In den kommenden Jahren folgen der Bau von Pfarrhaus und Pfarrheim, die 1972 fertiggestellt und 1993 erweitert werden können, während der Bau von Glockenturm und Kindergarten nicht mehr realisiert werden, vielleicht auch deshalb, weil inzwischen die Holländer ihren Nato-Standort aufgegeben haben und die Zahl der Gottesdienstbesucher rückläufig gewesen ist.

Statt des nicht gebauten Glockenturms wird der Kirchbau vollendet durch den Bau eines großen Giebelkreuzes, entworfen von Goldschmied Herbert Feldkamp und gefertigt durch Kunstschmied Alfred Bullermann. Das Kreuz überragt den bereits 23 Meter hohen Giebel um 5 Meter und wird 2004 eingeweiht.

Inzwischen wird die Größe der Kirche vor allem dann genutzt, wenn bei Erstkommunion, Firmung, Festtagsgottesdiensten oder auch Konzerten nur hier Platz für Besucher aus der ganzen Pfarrei St. Martinus ist; Pläne für eine weitere, auch alternative Nutzung entstehen.