Gemeindeverständnis

Das Leitbild aus der Kooperationsvereinbarung für die Pfarrei St. Martinus Bramsche

Zum Pfingstfest am 8. Juni 2014 wurden die drei Bramscher Kirchengemeinden St. Johannes Evangelist Malgarten, St. Martinus und Hl. Geist aufgelöst und bilden die neue Pfarrei St. Martinus Bramsche. Die Kirchenstandorte St. Johannes Evangelist Malgarten und Heilig Geist bleiben erhalten nach dem Beschluss von Bischof Bode vom 12. März 2013.

Die Gründung der neuen Pfarrei nutzten wir für eine Neubesinnung, einen Neuanfang unseres Gemeindelebens in Bramsche. Unsere Überlegungen gehen von folgenden Wünschen aus, die die Pfarrgemeinderäte aus ihren Vorstellungen von einer christlichen Gemeinschaft entwickelt haben und die das Handeln leiten sollen:

Im Vertrauen auf Gott gemeinsam unterwegs hier und heute in Bramsche:

Im Vertrauen auf Gott …
Wir wünschen eine Vertiefung im Glauben. Unsere Beziehung zu Jesus Christus und die Freude des Glaubens wollen wir stärken durch intensiveren Austausch und gegenseitige Vergewisserung. Menschen sollen mit ihren ermutigenden, aber auch mit schwierigen Glaubens- und Lebenserfahrungen nicht alleine bleiben.

gemeinsam unterwegs …
Wir wünschen uns einen vertrauensvollen und ehrlichen Umgang miteinander. Jeder soll in seiner Individualität geschätzt und angenommen werden. Andersartigkeit soll als Bereicherung wahrgenommen werden; so werden auch Stärken und Schwächen der Teilgemeinden als Chance zur Verlebendigung genutzt. Eine Atmosphäre der Wertschätzung und Annahme wird nach außen strahlen und die Attraktivität der Gemeinde erhöhen. Wir wünschen uns mehr Menschen, die sich mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten in das Gemeindeleben einbringen. Unterschiedliche Beteiligungsformen sollen möglich sein, auch kurze und vorübergehende Kontakte sind willkommen.

hier und heute in Bramsche.
Wir wünschen uns eine Gemeinde, die dicht bei den Menschen mit ihren Sorgen und Problemen, ihren Freuden und Erfolgen ist, eine Gemeinde, die “nach draußen” geht und sich mit ihrer Umwelt aktiv auseinandersetzt, so dass die Leute merken, dass die Gemeinde etwas zu sagen hat.